A Cat in a Box
A Cat in a Box
"A Cat in a Box" ist inspiriert von dem Gedankenexperiment "Schrödingers Katze"
Das Experiment besagt:
In einer geschlossenen ( Stahl-) Kiste befindet sich eine geringe Menge radioaktiver Substanz, so wenig, daß im Laufe einer Stunde vielleicht einer der Atomkerne zerfällt, oder auch nicht. Der Zerfall der Atomkerne wird von einem Geigerzähler detektiert.
Im Falle einer Detektierung wird Giftgas freigesetzt, was eine in der Kiste befindliche Katze tötet. Gemäß der Quantenmechanik befindet sich der Atomkern nach Ablauf der Zeit im Zustand der "Überlagerung": Noch nicht zerfallen UND zerfallen.
Demnach sollte sich die Katze im gleichen Zustand befinden, also lebendig UND tot.
Letztendlich entscheidet erst ein bewußter Beobachter, ob die Katze noch lebt oder nicht.
Vor der Messung kann keine Aussage über den tatsächlich Zustand der Katze getroffen werden.
So verhält es sich auch mit unserem täglichen ( Er-) Leben. Man könnte sagen, daß unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten gleichsam individuelle Boxen darstellen, die in sich nicht definiert sind. Erst wenn eine solche "Kiste" in Kontakt zu einer weiteren kommt, wird die eine "Box" den Inhalt der anderen und ihr Verhältnis zueinander benennen und definieren, und andersrum. "A Cat in a Box" untersucht die Beziehung zwischen den Individuen und dem Selbst in Zusammenarbeit mit dem japanischen Künstler Takahiro Suzuki und seinem "IKIRO" Projekt.
Konzept und Choreographie: Kojiro Imada
Darstellung, Konzept und Bühnenbild: Takahiro Suzuki
Choreographische Assistenz: Osamu Jareo
Tanz und Choreographie: Yannick Badier, Roberto Morales, Andrea Schiefer
Musik:Amon Tobin u.a.
Licht Design: Fabian Bleisch
Flyer zum runterladen (.jpg)
Übersetzung und Modifizierung in Deutsch: Dirk Kazmierczak
PREMIERE: 11.12.2008 jeweils 20:30
weitere Vorstellungen 12.12. - 18.12.2008 außer 15.12.
im DOCK 11, Kastanienallee 79,10435 Berlin, Prenzlauer Berg,
VVK: Mo-Fr ab 15 Uhr: +49 (30) 4481222, ticket@dock11-berlin.de